Vor der Anschaffung eines oder mehrerer Rochen, sollte man sich über grundlegende Dinge im Klaren sein. Erfahrungen in der Pflege von Rochen gehen weit über gemachte Erfahrungen mit üblichen Aquarienfischen hinaus.


Rochen brauchen Platz

Je nach Rochenart, ist eine bestimmte Mindestgröße für das nötige Aquarium einzuplanen. Diese ist stark von der zu pflegenden Rochenart abhängig.

Relativ kleinbleibende Arten wie Pot.reticulatus, Pot.hystrix oder Pot.scobina, benötigen deutlich weniger Platz wie sehr großwerdende Arten z.B. P.motoro, Pot.leopoldi oder Pot.Henlei.

Für ein ausgewachsenes Pot.leopoldi Paar sollte meiner Erfahrung nach mindestens eine Grundfläche von 3qm für eine dauerhafte Pflege zur Verfügung stehen. Bei der Beckenplanung sollte jedoch die Tiefe nicht außer Acht gelassen werden. Ein Becken mit z.B 200x150x80 sollte den Mindestanforderungen entsprechen.

 

Je größer desto besser - ein Rochenbecken kann nie zu groß sein

Rochen kosten etwas mehr

Die Anschaffungskosten für einen Rochen, erscheinen oft im ersten Moment recht hoch. Sie sind aber verschwindend gering im Vergleich zu den anfallenden Haltungskosten. Diese können sich im Jahr schnell auf mehrere 100,- bis 1000,- €uro belaufen. Wer sich dessen nicht bewußt ist, sollte die Finger von Rochen lassen.

Rochen benötigen:

  • sehr große Becken
  • je nach Art eine Wassertemperatur von mind. 27°C ( 28-29°C sind besser )
  • jede Menge Futter und entsprechend der anfallenden Biomasse auch jede Menge Frischwasser durch regelmäßige Wasserwechsel

 

Rochen sind auch hier in vielerlei Hinsicht ein Superlativ in der Aquaristik